Ein Testament muss lesbar sein! Nicht überraschend aber folgenschwer!

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Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein (Beschluss vom 16.07.2015, Aktenzeichen 3 Wx 19/15) hat ein  Testament für ungültig erklärt, das nicht leserlich gewesen sein soll:

Sollte ein eigenhändig geschriebenes Testament nicht lesbar sein, ist es ungültig. Der „letzte Wille“ des Erblassers wird bei unleserlicher Handschrift ins Leere gehen. Dies gilt zumindest dann, wenn selbst ein Schriftsachverständiger keinen Aufschluss bringen kann. Das Erbe wird somit trotz eines Testaments nach der gesetzlichen Erbfolge geregelt. Dies dürfte dem Willen des Erblassers nicht entsprechen. Als Alternative – wenn auch nicht unentgeltlich – steht Ihnen die Möglichkeit offen, Ihr Testament  und somit letzten Willen notariell beurkunden zu lassen.

Wenn Sie vermeiden möchten, dass Ihr Testament nach dem Erbfall keine Wirkung entfaltet, können Sie sich bei unserem Notar, Herrn Günter Galland, gerne beraten lassen.

Pressemitteilung OLG Schleswig-Holstein vom 16.09.2015, 12/2015

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